Hibridity
Rafaële Giovanola / Monthey-Bonn
Uraufführung 2020
Deutschland Ringlokschuppen Ruhr Mülheim
Schweiz Théâtre du Crochetan Monthey
Koproduktion: Ringlokschuppen Ruhr Mülheim, Théâtre du Crochetan Monthey, Hessisches Staatsballett, im Rahmen der Tanzplattform Rhein Main, einem Kooperationsprojekt von Hessischem Staatsballett und Künstlerhaus Mousonturm, Theater im Ballsaal Bonn, Malévoz Quartier Culturel.
Unterstützungen: Fonds Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Darstellende Künste e.V., RheinEnergieStiftung Kultur, Bundesstadt Bonn, Pro Helvetia, ThéâtrePro Valais, Loterie Suisse Romande, Conseil de la Culture État du Valais
Originalbesetzung
Choreografie: Rafaële Giovanola, Tanz: Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Tanja Marin Friðjónsdóttir/ Susanne Schneider, Anna Harms, Frédéric Voeffray Musik: Jörg Ritzenhoff, Franco Mento Dramaturgie: Rainald Endraß
Neuinterpretation 2028
Cie Junior JR, Monthey VS
Coaches Rafaële Giovanola, Margaux Dorsaz (ass.)
Projektleitung Mélisende Navarre
Technik
Fusion Zeitgenössisch
Thai Box Muay Thaim / « ballet romantique » Beg. XX.
In „Hybridity" lässt die CocoonDance Company unter Choreografin Rafaële Giovanola zwei gegensätzliche Bewegungskulturen aufeinanderprallen: das jahrhundertealte Thai-Boxen und das romantische Ballett des frühen 20. Jahrhunderts. Die klassischen Körperbilder – der martialische Krieger und die feenhafte Ballerina – verwandeln sich in hybride Wesen, die zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit, Menschlichem und Tierischem schweben. Als dritter Teil des Werkzyklus des „ungedachten" Körpers spekuliert das Stück über Körper, Geschlecht und Identität in einer sich radikal wandelnden Welt. Für authentisches Material arbeitete das Ensemble mit Isabelle Fokine und Muay-Thai-Weltmeister Priest West zusammen.
Choreographin
Rafaële Giovanola
Die Schweizer Choreografin Rafaële Giovanola wurde in Baltimore geboren und hat ihre Wurzeln in Monthey. Ihre klassische Ausbildung absolvierte sie bei Marika Besobrasova in Monte-Carlo. Nach einer Saison als Solistin in Turin tanzte sie acht Spielzeiten am Ballett Frankfurt unter William Forsythe, anschliessend in Freiburg im Breisgau und in Bonn. 2000 gründete sie mit dem Dramaturgen Rainald Endraß die Kompanie CocoonDance. Ihre Arbeiten bringen die Körper an ihre physischen Grenzen und beziehen das Publikum oft unmittelbar ein. Seither schuf sie über fünfzig Produktionen, die auf fünf Kontinenten gezeigt wurden, unter anderem an der Tanzplattform Deutschland 2018 und 2020. Für «Sphynx» erhielt sie den Theaterpreis DER FAUST. Seit 2020 ist sie assoziierte Künstlerin am Théâtre du Crochetan in Monthey. 2027 wird sie mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet.
Gruppe
Cie Junior JR, Monthey VS
Die Freude an Tanz und Bewegung zu wecken und eine neue Art des Bewegens zu erlernen – das ist Rafaële Giovanolas Ziel für die Compagnie Junior de Monthey. Diese Compagnie wurde von der Compagnie CocoonDance während ihrer dreijährigen Residenz am Théâtre du Crochetan zwischen 2016 und 2019 gegründet. Das Projekt wird heute im Rahmen von JR weitergeführt.
Bisherige Aufritte: Die Cie Junior hat an jedem Festival JR ein Stück präsentiert: 2023 Andando 2024 ZOOM-ing 2025 Lost in Connection 2026 L'art de la chute
Texte
Rafaële Giovanola
Mélisende Navarre
Cocoon Dance
Cie Junior JR
Verein JR