Alright Love
Corinne Rochet & Nicholas Pettit / Lausanne
Uraufführung 2007
Théâtre Sévelin 36 Lausanne
Compagnie Utilité Publique
Originalmusik von Pierre Audédat
Originalbesetzung
Konzept und Choreografie PETTIT*ROCHET
Cie Utilité Publique
Tanz Anne Delahay, Sofia Dias, Nicholas Pettit, Jozef Tréféli, Michaël Henrotay Delaunay
Licht Yann Serrez
Kostüme Isa Boucharlat
Neuinterpretation 2019
Love Alright Love
Lausanne/Genf
Coaching: Corinne Rochet und Nicholas Pettit
Projektleitung: Thierry Baechold
2 Tänzerinnen, 3 Tänzer
18–60 Jahre
Brice Arside, Clémentine Coléou-Colomb, Corinne Layaz, Patrick Mangold, Thierry Baechold
Texte
PETTIT*ROCHET
Thierry Baechold
Technik
Zeitgenössisch
In Alright Love hinterfragen Corinne und Nicholas Pettit Rochet unsere Neigung zum Glück und schaffen ein schräges Stück, das in mancher Hinsicht an den Humor von Monty Python erinnert. Alright Love bietet uns einen Spielraum, in dem Regeln, die von den Interpret:innen auf der Bühne immer wieder neu erfunden werden, uns auf einen choreografischen Weg führen, der zugleich absurd, zärtlich und poetisch ist und Situationen widerspiegelt, die aus der unerschöpflichen Inspirationsquelle unseres Alltags geschöpft sind.
Choreograf:innen
PETTIT*ROCHET
Sie und er schaffen in ihren Stücken ein Universum, das zugleich grafisch und poetisch ist. Sie konzentrieren sich auf die Entwicklung eines Tanzvokabulars, auf eine formale und ästhetische Recherche, die den bildenden Künsten nahesteht. Im Zentrum ihrer choreografischen Arbeit steht der Raum: Raum als Ort der Beziehung und der Transformation, Raum als Ort der Bewegung, Raum als Ort des Anpassungsprozesses.
Gruppe
Love Alright Love
Der Zufall von Begegnungen, eine gemeinsame Liebe zum Stück Alright Love, der gemeinsame Wunsch, mit Corinne Rochet und Nicholas Pettit ein Projekt auf die Beine zu stellen. Wie bei den Figuren aus Alright Love, die in einem gemeinsamen Raum zusammenkommen, ohne sich wirklich zu kennen, und die im Laufe der Entwicklung des Stücks die Freude an der Interaktion entdecken, entstand auch diese Gruppe erst im Verlauf der Proben – mit einer erstaunlichen Schnelligkeit und Vertrautheit zwischen 2 Tänzerinnen und 3 Tänzern völlig unterschiedlichen Alters und Werdegangs.
Neuinterpretation
Alright Love zu rekonstruieren – und genau darin liegt die ganze Herausforderung des Stücks – bedeutet nicht, mechanisch eine Abfolge präziser, exakt auf die Musik abgestimmter Bewegungen zu erlernen, sondern in abstrakte Figuren hineinzuschlüpfen, sie sich anzueignen. Es bedeutet, ein aufmerksames Zuhören und eine tiefe Vertrautheit zwischen den Interpret:innen zu schaffen, Bewegungs- und Energiequalitäten zu entdecken und zu erlernen, um sie in die eigene Körpersprache und Gestik zu integrieren, sie der eigenen Figur einzuhauchen und diese dann mit den Partner:innen interagieren zu lassen.
Videoaufnahme & Fotos 2019 Ingo Höhn